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Recamieren - auch heutzutage noch ein Hingucker
Recamieren waren ursprünglich Möbelstücke mit geschwungenen Armlehnen, ohne Rückenlehne. Heute sind sie eine zeitlose Kombination aus Liege- und Sitzmöglichkeit, mit denen Du immer im Trend liegst.

Die Recamiere: ein Klassiker der Wohnkultur in moderner Interpretation

In früheren Zeiten war die Recamiere fester Bestandteil der gehobenen Wohnkultur. Sie diente als Liegemöbel für eine einzelne Person und noch häufiger als Sofa, auf dem zwei oder drei Personen sitzen konnten. Nachdem sie fast vollständig durch das moderne Sofa ersetzt worden war, erlebt sie heute ein Comeback. Lies hier, auf welche Weise sich eine Recamiere in Deinem Zuhause effektvoll verwenden lässt und aus welchen unterschiedlichen Varianten Du wählen kannst.

  1. Die Recamiere: Was ist das?
  2. Verschiedene Verwendungsformen für die Recamiere
  3. Weitere Funktionsmöglichkeiten der Recamiere
  4. Welche verschiedenen Recamieren gibt es?
  5. Material und Pflege der Recamiere
  6. Wie wird Recamiere ausgesprochen?

Die Recamiere: Was ist das?

Die Recamiere (ganz korrekt auf Französisch Récamière geschrieben) ist eine Weiterentwicklung der klassischen Chaiselongue. Taufpatin war Julie Récamier, die im späten 18. Jahrhundert zahlreiche Berühmtheiten in ihrem Salon empfing. Der Maler Jacques-Louis David hielt sie auf ihrer geliebten Sofaliege sitzend in einem Gemälde fest, wodurch das Möbelstück seinen Namen erhielt. In der ursprünglichen Form hatte die Recamiere zwei hohe Seitenlehnen, aber keinerlei Rückenlehne.

Heutige Recamieren besitzen dagegen meist eine Seitenlehne und eine halbe Rückenlehne, sodass Du Dich wunderbar in eine Ecke des Sitzmöbels kuscheln kannst. Eng mit ihr verwandt ist die Chaiselongue, deren Name wörtlich übersetzt „langer Stuhl“ bedeutet. Sie hatte ursprünglich eine einzige Seitenlehne, aber keine Rückenlehne, wobei die Seitenlehne ein Ende des Sitzmöbels umschloss wie ein weicher Sessel.

Tipp: Das gleiche Möbelstück mit einer einzigen Seitenlehne und halber Rückenlehne wird manchmal auch als Ottomane bezeichnet. Auch dieser Begriff wurde aus der französischen Sprache übernommen, die damit das „Ruhebett der Osmanen“ beschrieb.

Verschiedene Verwendungsformen für die Recamiere

Eine Recamiere kann in Deinem Haus verschiedene Funktionen erfüllen. In einer kleinen Wohnung kann sie eine weniger raumgreifende Alternative zum klassischen Sofa mit seinen Seitenlehnen und durchgängiger gepolsterter Rückenlehne sein. Sie entspricht in der Größe zwar einem Zweisitzersofa, besitzt aber nur auf einer Seite eine Seitenlehne und eine Rückenlehne mit Polstern. Auf der anderen Seite wirkt sie eher wie eine Bank.

Stell die Recamiere wahlweise mit dem Seitenlehnen/Rückenlehnen-Teil zur Wand bzw. Zimmerecke hin und nutze die andere Seite zum schnellen Hinsetzen nahe der Türe, z. B. wenn Du die Schuhe anziehst. Umgekehrt kannst Du die hohe Seitenlehne auch zur Tür hin ausrichten, um eine räumliche Trennung zum Eingangsbereich des Zimmers zu schaffen. Bei vielen Modellen kannst Du bei der Bestellung selbst wählen, ob die Lehne links oder rechts angebracht werden soll. So kannst Du das Design der neuen Recamiere optimal auf Dein Zimmer ausrichten.

In einem großen Wohnzimmer lässt sich die Recamiere ergänzend zu anderen Sitzmöbeln wie dem klassischen Sofa oder Sessel verwenden. Daneben eignet sie sich wunderbar, um ansonsten leere Bereiche in einem sehr großen Raum zu füllen. Stell die Recamiere zum Beispiel an einer leeren Wand in die Nähe eines Fensters, ergänze sie mit Accessoires wie einem Beispieltisch und einer Bodenvase – und schon hast Du einen wunderbaren Rückzugsort zum Lesen und Musikhören.

Weitere Funktionsmöglichkeiten der Recamiere

Genau wie das Sofa kann auch die Recamiere als Gästebett dienen. Im Vergleich zum Sofa hat sie in ihrer Schlaffunktion sogar einen großen Vorteil: Da nur eine Seite von einer Seitenlehne begrenzt wird, können auch groß gewachsene Gäste problemlos ihre Beine ausstrecken, ohne dabei ständig mit den Füßen an die zweite Lehne zu stoßen. Möchtest Du die Recamiere als Gästebett nutzen, wähle ein Design, bei dem Du die Kissen der Rückenlehne herausnehmen kannst. So verwandelt sich die Sitzfläche in eine geräumige und herrlich komfortable Matratze.

Ein Tipp: Das Wohnzimmer ist nicht der einzige geeignete Ort für Deine neue Sofaliege. Einige andere gute Aufstellmöglichkeiten:

  • Im Kinderzimmer dient sie Deinem Nachwuchs als Sitzmöbel und als Gästebett, wenn die beste Freundin einmal über Nacht bleiben darf.
  • Im Wintergarten ist sie umgeben von Pflanzen und Blumen Dein privater Rückzugsort zum Entspannen und Abschalten im Grünen.
  • Im Arbeitszimmer leistet sie gute Dienste als Sitzgelegenheit, wenn Du beruflich Gäste empfängst, oder für Dich alleine, wenn Du Dich mit hochgelegten Beinen in Lektüre vertiefen möchtest.

Welche verschiedenen Recamieren gibt es?

Die moderne Recamiere (oder Chaiselongue oder Ottomane) ist in unterschiedlichen Designs erhältlich. So kannst Du grundsätzlich erst einmal wählen, ob das Sitzmöbel

  • wie ein Sofa gestaltet ist und über zwei oder drei separate Sofakissen und Lehnenteile oder
  • über eine durchgängige Liegefläche/Lehne

verfügt.

Letztes ist vor allem bei Recamieren mit Schlaffunktion sinnvoll, da eine durchgängige Fläche eher einer Matratze ähnelt.

Weitere Unterschiedene ergeben sich aus dem Design:

  • Ist die Sitzfläche an der offenen Seite eckig oder abgerundet?
  • Ist die Lehne viereckig gehalten, abgeschrägt oder gar wellenförmig?
  • Ist die gesamte Recamiere einheitlich gestaltet oder ist die Lehne farblich abgesetzt?
  • Steht sie auf hohen schlanken Beinen, auf kurzen klobigen Beinen oder direkt auf dem Boden?

All diese Dinge solltest Du bei der Auswahl Deines Wunschmöbels in Betracht ziehen. Soll die Recamiere Teil einer größeren Wohnlandschaft sein, achte außerdem darauf, dass Du ein Modell wählst, das sich harmonisch in die vorhandenen Möbel einfügt (oder zu dem Du weitere passende neue Möbel findest).

Material und Pflege der Recamiere

Du hast bei der modernen Sofaliege die Wahl zwischen Echtleder, Kunstleder und Stoffbezügen.

Echtleder und Kunstleder

Echtes Glattleder ist in Sachen Ausstrahlung und Robustheit natürlich unschlagbar und passt zu einer klassischen gehobenen Einrichtung. Eine günstigere Alternative ist Kunstleder. Kunstfasern wie Polyester unterscheiden sich in der Optik heute kaum noch von echtem Leder und sind obendrein sehr pflegeleicht. Glattleder, ganz gleich ob echtes Leder oder Kunstleder, kannst Du einfach mit einem Tuch abwischen, wenn Du mal gekleckert hast.

Polstermöbel

Polstermöbel mit Stoffbezügen bieten Dir mehr Abwechslung beim Design: Wähle aus den unterschiedlichsten Varianten: Unifarbene Sitzmöbel, elegante Streifen, verspielte Blüten oder aufwendige Musterungen – ganz wie Du magst! Stoffbezüge fühlen sich wärmer und kuscheliger für entspannte Stunden beim Lesen oder Fernsehen an, doch sie sind auch anfälliger für Flecken. Problematische Flecken wie Fett oder Rotwein kannst Du mit spezieller Polstermöbelpflege meist effektiv besiegen.

Wie wird Recamiere ausgesprochen?

Fragst Du Dich nach der Lektüre, wie dieses französische Wort korrekt ausgesprochen wird? Die französische Schreibweise Récamière weist auf die richtige Betonung hin. Das erste E ist ein kurzes geschlossenes E (wie bei „See“) und das zweite E ein langes offenes E, das eher wie ein Ä klingt. Das letzte E bleibt stumm. Also: Rekamiär.

Immer noch unsicher? Dann nenn das gute Stück einfach Ottomane! Denn ganz gleich, welchen Namen sie trägt: Die moderne Form der Sofaliege ist eine wunderbare Wahl für jedes Heim und wird sich schon bald zu Deinem Lieblingsort zum Entspannen und zum Gespräch mit lieben Besuchern entwickeln. Schau Dich gleich einmal online um und wähle die Recamiere aus, die Dir am meisten zusagt!

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